Fitbit Flex – das Fitness-Armband im Test

Fitbit Flex

Das Fitnessarmband Fitbit Flex zeichnet zurückgelegte Schritte, Strecke und verbrannten Kalorien auf und will zu mehr Bewegung animieren. Seit vier Wochen begleitet mich das Fitbit Flex auf Schritt und Tritt und misst natürlich auch meinen Schlaf. Zeit für ein Fazit.

Ich habe mich für das Flex von Fitbit entscheiden, weil es mir besser gefällt als die Armbänder der Konkurrenz, weil ich Flex-Nutzer kenne und weil es auf Fitbit Android Appmich in der Vorauswahl als das ausgereifteste Produkt gewirkt hat. Seit ich es besitze, haben schon vier Leute aus meinem Freundeskreis zugeschlagen und auch eins gekauft. Zu schade, dass es kein Empfehlungsprogramm gibt. Aber jetzt zurück zum Armband und erstmal zu den trockenen Fakten:

Das Fitbit Flex wird mit 2 Armbändern (140 – 176 mm und 161 – 209 mm) geliefert und dürfte somit an so ziemlich jedes Handgelenk passen. Mit einem Gewicht von 23 Gramm ist es erfreulich leicht. Der eingebaute Bewegungssensor reagiert sehr präzise. Gelegentlich schon fast zu leicht. Ein eingebauter Vibrationsmotor informiert über erreichte Tagesziele und fungiert auch als Wecker. Fünf LED-Lämpchen im Bluetooth Sensor zeigen in 20%-Schritten den aktuellen Zwischenstand an. Ist das Fitbit Flex komplett aufgeladen läuft es bei mir circa fünf Tage. Die Ladezeit liegt bei zwei bis drei Stunden. Der Schrittzähler kann aus dem Armband entnommen und in andere eingesetzt werden. Eine nette Spielerei wenn die zusätzlichen Farben auf den Markt kommen.

Der sensible Bewegungssensor, zeichnet sowohl die Schritte als auch die Schlafphasen sehr genau auf. Der Schlafmodus muss allerdings vor dem Einschlafen manuell gestartet und morgen auch wieder beendet werden. Um den Modus zu wechseln muss man einige Male hintereinander schnell auf das Band tippen. Das funktioniert meistens ganz gut, kann aber gelegentlich auch zwei bis drei Versuche dauern. Ist man in unebenem Gelände, z.B. der gekachelte Aldi Boden während man einen Einkaufswagen schiebt, kann es auch mal passieren, dass sich das Flex plötzlich alleine umstellt.

Screenshot Fitbit DashboardIm Dashboard werden die gesammelten Daten aufbereitet und übersichtlich angezeigt. Auf die Daten kann man entweder über den Browser auf der Fitbit-Seite zugreifen oder man nutzt die kostenlose App, die für Android und iOS zur Verfügung steht. Die Synchronisation des Armbandes läuft entweder direkt über das Handy, wobei hier bei Android leider noch nicht so viele Modelle unterstützt werden oder über einen kleinen USB-Bluetooth-Dongle am PC.

Jetzt aber mal zum praktischen Nutzen. Seit ich das Fitbit Flex nutze, ernähre ich mich tatsächlich bewusster, ohne wirklich Verzicht zu üben und lebe aktiver. Ich laufe im Büro zu den Kollegen nebenan, anstatt anzurufen, ich gehe abends noch mal ein paar Schritte raus, wenn ich mein Schritte-Tagesziel noch nicht erreicht habe und ich verkneife mir unnötige Zwischensnacks, nur um die Zeit zu vertreiben, während ich auf den Zug warte. Die soziale Komponente erhöht den Spaß und die Motivation zusätzlich. In meiner Liste stehen mittlerweile sechs Freunde, von denen ich die täglichen zurückgelegten Schritte, ihr Essen und ihre aufgezeichneten Aktivitäten einsehen kann. Überholt mich ein Freund werde ich von der Fitbit-App darauf hingewiesen, dass jemand mehr Schritte als ich gemacht hat. Und schon bin ich nochmal draußen unterwegs. Wirklich sinnvoll ist das Armband, wenn man sich jeden Tag ein paar Minuten Zeit nimmt um seine Mahlzeiten in das Dashboard einzutragen. Dann gibt es zur Schritte- und Schlafphasen- nämlich auch noch eine Kalorienauswertung.

Fazit: Ein tolles Gadget und für mich genau das richtige. Bequem, schick und sinnvoll. Für viele sind Fitnessarmbänder sicher nicht mehr als ein nettes Spielzeug, aber ich habe es mir gekauft um wieder aktiver zu leben und mich gesünder zu ernähren und kann nur sagen: Ziel erreicht. Das hierbei auch noch ein paar Pfunde purzeln ist tatsächlich ein schöner Nebeneffekt.

Fitbit Android App: Google Play Fitbit

Technikbegeisterter Online Marketing Manager mit einer Vorliebe für Musik und Bücher aus Mannheim.

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